Ausbildung in Köln? Eine klasse Idee!

Du machst dir immer mehr Gedanken darüber, wie es nach der Schule weitergehen soll ? Wir sagen dir, warum eine Ausbildung für viele junge Leute der Weg zum Glück sein kann und warum ein Studium nicht immer zum Erfolg führt.

Was ist eigentlich eine Ausbildung ?

Per Definition ist eine berufliche Ausbildung nichts Anderes, als die praxisorientierte Vermittlung fachspezifischen Wissens. Eine klassische Ausbildung beläuft sich in der Regel auf drei Jahre Lehrzeit in einem staatlichen Unternehmen, oder einem privaten Betrieb. Immer in Verbindung mit einer Berufsschule. In dieser Laufzeit lernen die Auszubildenden die jeweilige Branche, je nach Tätigkeitsfeld, genau kennen und stimmen sich auf das Berufsleben ein. Bei einem Unternehmen mit mehreren Filialen ist es nicht unüblich, dass es zu Standortwechseln kommt. Eine gute Chance für die Neueinsteiger, den Betrieb in verschiedenen Schichten und in seiner Vielfalt zu erfassen. Außerdem dürfen die Auszubildenden mit einem Gehalt zwischen 600 und 1000 Euro rechnen. Der Betrag variiert je nach Handwerk, in dem man während der Lernzeit wirkt. Zu erwähnen bleibt, dass das Einkommen pro Lehrjahr ansteigt.

Tipp ~ Ab einem geregelten Einkommen von 850 Euro wird  die Lohnsteuer automatisch vom Gehalt abgezogen. Hinzukommen Sozialabgaben wie Krankenversicherung oder Rentenversicherung.

Des Studiums kleine Schwester

Die berufliche Ausbildung bildet in gewissermaßen das Pendant zum Studium, doch was genau ist der Unterschied ?

Das erste was man wissen sollte ist zunächst, dass die Ausbildung eher praktischer Natur ist. Während der Lehrzeit erhält der Azubi alle notwendigen Fertigkeiten die er benötigt, um in diesem Beruf auch später Fuß fassen zu können. Ein Studium dagegen ist deutlich theoretischer orientiert und das selbständige Lernen am Schreibtisch ist ein bedeutsamer Bestandteil. Was sich hierzu jedoch sagen lässt ist, dass man nach abgeschlossenen Studium ein tieferes Verständnis für ein großes Tätigkeitsspektrum besitzt. Dieses wiederum lässt sich auf verschiedene Berufsfelder anwenden.

Ein weiterer Unterschied ist eine längere Laufzeit des Studiums, was für viele Schulabgänger ein klarer Minuspunkt ist. Zudem können es unzählige Jugendliche  kaum erwarten in die Arbeitswelt einzutauchen und ihr erstes eigenes Geld zu verdienen. Die Regelstudienzeit für ein begonnenes Studium entspricht sechs Semester, was auch ungefähr drei Jahren entspricht. Jedoch ist nicht gewährleistet, ob nicht noch das ein oder andere Semester hinzugezogen wird , zwecks zu schlechter Noten oder um eben Diese zu verbessern.

Tipp ~ Es besteht durchaus die Möglichkeit, eine Ausbildung mit dem Studium zu kombinieren. Ein duales Studium Verknüpft das Lernen an einer Universität mit spezifischer Arbeit im Betrieb.

Was spricht für eine Ausbildung ?

Der Zugang zu einer Ausbildung ist deutlich einfacher und direkter, als der zu einem Studium. Die Kontaktaufnahme findet meistens direkt mit den dafür verantwortlichen Personalleitern statt und es fällt den Einsteigern häufig leichter Informationen zum Thema Bewerbung und Qualifikationen einzuholen. Hinzukommt, dass bei einer Einschreibung für ein Studium lange Wartezeiten drohen.

Außerdem und wie schon erwähnt, nimmt eine Ausbildung weniger Zeit in Anspruch und man bekommt schneller die Chance eigenes Geld zu verdienen. Als junger Erwachsener erlangt man so wiederum zeitig finanzielle Unabhängigkeit. Apropos Finanzen : Im Normalfall ist eine Ausbildung deutlich leichter zu finanzieren als ein Studium. Hierbei können sich hohe Studiengebühren und mitunter Kosten für ein Auslandssemester einschleichen

Bei einer abgeschlossenen Ausbildung besteht sogar die Chance, vom auszubildenden Unternehmen selber übernommen zu werden.

Domstadt Köln – Ein Meer von Ausbildungsplätzen

Gerade in im Großraum Köln bildet sich ein Ozean von freien Ausbildungsplätzen. Mit knapp 1000 freien Stellen sollte für Jeden angehenden Berufseinsteiger etwas dabei sein. Auch dieses Jahr finden sich wieder einmal einige der typischen Ausbildungsbranchen unter den „Top Zehn“ der beliebtesten Berufe der angehenden kölner Azubis.

1. Kaufmann/-frau im Einzelhandel

2. Kaufmann/-frau für Büromanagment

3. Verkäufer/-in

4. Altenpfleger-/in

5. Mechatroniker/-in

6. Industriekaufmann/-frau

7. Medizinische Fachangestelle-/r

8. Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel.

9. Industriemechaniker/-in

10.Elektroniker/-in

Laut des „10. Arbeitsreports“ der DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) sind 71 Prozent der Auszubildenden in Köln zufrieden mit ihrer Ausbildung. Hierbei schneidet die Domstadt deutlich besser ab, als Nachbarstadt Düsseldorf. Hier sind nur 51 Prozent der 4.200 Befragten glücklich mit ihrer Ausbildung.

Als besonders lokrativ gilt die Automobilbranche zu Köln. Neben den Niehler Fordwerken, haben sich auch Toyota, Volvo und auch Mazda an den Rhein niedergelassen. Sehr verlockend ist außerdem eine Ausbildung bei einem der großen TV-Sender wie RTL und Prosieben. Nicht zu vergessen ist der größte Arbeitgeber der Stadt Köln – die Stadt Köln. Mit rund 18600 Beschäftigten, bieten die Stadtwerke ein großes Potenzial für Ausbildungsplätze aller Art. Auch der Kölner Hauptbahnhof in Verbindung mit der Deutschen Bahn ist immer eine beliebte Anlaufstelle für Neuankömmlinge im Berufsleben.

Du möchtest dich noch heute bewerben und benötigst hierfür noch ein paar Tipps ? Dann folge dem folgenden Link zu unserem Artikel „5 Schritte zum Wunschbewerber“

https://www.jobs-in.koeln/blog/5-schritte-zum-wunschbewerber/